INSTITUT FÜR LEGASTHENIKER      

Aktuelle Informationen          

Wir informieren: Kostenlose Tests ?

Kostenlose Tests -z. B. mittels HSP (Hamburger Schreibprobe, wenige Einzelwörter und kurze Sätze) - sind ideale Möglichkeiten z. B. für Schulen, um in größeren Gruppen zeit- und personalsparend zu testen. So kann man sich in ca. 10 Minuten einen ersten Eindruck über die Schreibfähigkeit eines Kindes verschaffen.

Eine Unterscheidung zwischen Legasthenie und L/RS (Lese-/Rechtschreibschwäche) ist u. E. so nicht zu treffen und es müssten sich weitere Untersuchungen anschließen. So z. B. die der akustischen / optischen Wahrnehmungs-verarbeitung, Koordinationsfähigkeit, ausführliche Testung der Lese- und Schreibfähigkeit sowie als Vergleichs-wert die intellektuelle Grundkapazität des Kindes.

Eine solche mehrstündige Diagnostik sollte idealerweise als Einzeltestung in entspannter Athmosphäre bei ein und derselben Person stattfinden. So lassen sich die Gesamtpersönlichkeit des Kindes, seine Verhaltensmuster etc. wesentlich besser und vor allem genauer beurteilen.

Man sollte – dies ist unsere Überzeugung – nicht nur rein technisch die Daten erfassen, sondern das Kind als „Menschen“ sehen und als „Gesamtkunstwerk“ würdigen.

Eine solche kompletteTestung bieten wir z. Zt. für 110.- Euro an.

 

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Aktuelle Informationen

Wir informieren: Legasthenie und L/RS - ein und dasselbe? Nein!

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat „Legasthenie“ (Dyslexie) unter dem Kürzel ICD F 81.0 als eine Ent-wicklungsstörung definiert.

Einige Bundesländer tragen dem Rechnung (z. B. Bayern seit 1999) und räumen den betroffenen Kindern weit-gehende Vergünstigungen (z. B. „Notenschutz“, Zeitzuschläge etc.) ein.

„L/RS – Kinder“ genießen solche Vergünstigungen befristet, Legastheniker während der gesamten Schulzeit. Nicht alleine darum muss mittels differenzierter Diagnostik eine klare Unterscheidung zwischen L/RS als vorüber-gehender Erscheinung und einer Legasthenie als fortdauernder Beeinträchtigung der Schreib- und / oder Lese-fähigkeit unterschieden werden sondern auch weil sich daraus zwangsläufig unterschiedliche Hilfsmaßnahmen ableiten müssen.

Wir treffen daher schon seit mehr als 20 Jahren mittels differenzierter Tests und aufgrund unserer Erfahrung mit Hunderten von Kindern eine klare Unterscheidung zwischen Legasthenie und L/RS. Bei einer Legasthenie ist u. E. eine Einzeltherapie (evtl. auch Zweiergruppentherapie) ein erfolgversprechender Weg, während bei einer L/RS eine rein pädagogische Maßnahme in Kleinstgruppen eine sinnvolle Maßnahme sein kann.

 

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Wir informieren: Therapie oder Nachhilfe?

Bei einer L/RS ist eine pädagogische Fördermaßnahme sinnvoll; bei einer Legasthenie bedarf es einer Therapie, in der u. a. die verschiedensten Wahrnehmungsbereiche, Lauterkennung und -verarbeitung gezielt ange-sprochen werden und ein Sprach-/Leseaufbau stattfindet.

Unserer Erfahrung nach sind bei einer kontinuierlichen Förderung eines legasthenen Kindes (zwei Wochen-stunden) die Probleme in eineinhalb / max. zwei Jahren deutlich einzugrenzen. Bei einer L/RS reicht u. E. eine solche Zeitspanne zur fast völligen Beseitigung der L/RS aus.

Warum? Bei einer L/RS lernt man durch permanentes Üben. (Vgl. u. a. neueste Ergebnisse der Hirnforschung). Bei einer Legasthenie geschieht durch übermäßiges Üben genau das Gegenteil des Gewünschten. Ein unzureichend entwickelbares Wortbildgedächtnis führt beim legasthenen Menschen im Ergebnis zu einer „Wortblindheit“.

Die Methoden zur Bekämpfung einer Legasthenie sind unterschiedlich.

Aufgrund langjähriger Forschungsarbeit haben wir z. B. auf wissenschaftlicher Basis ein Verfahren entwickelt, das nach entsprechendem Training den Legastheniker in die Lage versetzt, Fehler regelrecht zu „sehen“, ohne dass er das Wort überhaupt kennt. Rechtschreibung ist dann kein Zufall mehr!

 

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Wir informieren: Kosten und Preise

Eine Einzeltherapie ist zwangsläufig etwas teurer als eine Gruppentherapie.

Bei genauem Hinsehen kann sich jedoch auch dieser „Lehrsatz“ relativieren: In einer Einzeltherapie genießt das Kind die ausschließliche Aufmerksamkeit des Therapeuten. Der Lerneffekt dürfte daher – dies liegt auf der Hand – größer sein, da z. B. Konzentrationsengpässe beim Kind etc. vom Therapeuten sofort erkannt und wirksam bekämpft werden können.

In einer Gruppe besteht immer die Gefahr, dass - wenn die Aufmerksamkeit einem einzelnen Kind geschenkt werden soll - der Rest der Gruppe „still beschäftigt“ wird oder vor dem Computer „geparkt“ werden muss. (Übungsspiele und Lehrhefte zum Thema Deutsch gibt es derzeit wie Sand am Meer, so dass man diese Form der Arbeit auch im häuslichen Rahmen kostengünstig abdecken kann).

Die wahren Kosten einer Förderung errechnen sich also aus der Effektivität und der Gesamtzeitspanne einer Maßnahme.

Die oft gestellte Frage nach Doppelstunden – ja oder nein – lässt sich bei Legasthenikern leicht beantworten: Aufgrund der Vielschichtigkeit der Probleme, die bei einer Legasthenie vorhanden sind, ist (u. a. nicht zuletzt wegen der begrenzten Aufnahmekapazität des Kindes) die Konzentrationsfähigkeit nach 45 Minuten erschöpft. Auch sollte eine übermäßige Belastung des Kindes vermieden werden; diese aber könnte sehr schnell entste-hen, wenn z. B. ganze Nachmittage (evtl. in Verbindung mit Doppelstunden) über Jahre hinweg für das kindliche Verständnis „verloren“ gehen.

Aufgrund eigener Forschungsarbeit in den letzten 23 Jahren konnten wir für uns feststellen, dass zweimal wöchentlich 45 Minuten qualifizierter Therapie ausreichen, um ein Kind mit einer kompletten Legasthenie-therapie zu „versorgen“ und es so an seine Leistungsgrenze zu bringen. (Insgesamt ca. 110 Stunden = etwas mehr als ein Jahr Therapiedauer). Dies bedeutet für Sie und Ihre Kinder einen deutlich größeren zeitlichen Freiraum.